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Die Geschichte der Green Anna

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Bisher verlässt jedes Jahr eine Flut von Einweg-Tragetaschen den roten Felsen.  Diese landen zwar selten im Meer, allerdings kann man am Helgoländer Strand und am Brutfelsen der Seevögel täglich die Auswirkungen der globalen Plastikvermüllung auf die Natur sehen. Vor allem Fischereinetze, aber auch der Eintrag von Plastikmüll über illegale Mülldeponien scheinen ein Problem für die Meeresumwelt-auch in der Deutschen Bucht- darzustellen. Diese Situation nahm ich zum  Anlass, an die Gemeinde und den Einzelhandel der Insel Helgoland heranzutreten, um ein Projekt zur Reduzierung und zur cleveren Wiederverwendug von Kunststoffen zu vorzustellen, die „Green Anna“.

Ich freue mich sehr, dass das Projekt offene Türen eingerannt hat und sofort mit Enthusiasmus von der Gemeinde und dem Handel unterstützt wurde. Die Insel liegt in mitten einer einzigartigen Naturlandschaft, dessen sind sich die Insulaner bewusst.

Die Kampagne möchte auf fröhliche, positive Art und Weise dazu aufrufen: JEDER kann etwas tun.

Die Geschichte der Green Anna kurz und knapp und etwas überspitzt zu erzählen.. In einer Form, in der sie auch  auf die Tasche passt. So entstand die Idee, die Geschichte in Form eines kurzen Verses zu fassen. Danke Rainer Borcherding für Deine schöne Umsetzung  und an Lilo Tadday für das schöne Beitragsbild „Kein Plastik ins Meer“:

 Ich stand am Strand von Helgoland
Wo massenhaft sich Plastik fand.
Und selbst die Vögel in den Klippen
Bau’n Nester schon aus Plastikstrippen.
Da Jammern kein Problem beendet
Und gutes Beispiel Hoffnung spendet
Hab ich im Rathaus nachgefragt
Was man zu der Idee dort sagt
Die Mehrweg-Tasche einzuführen
Statt immer neuer Müllgebühren.
So kam „Green Anna“ in die Welt,
die fünfzig mal so lange hält
wie die normale Wegwerftüte.
Vor noch mehr Müll sie uns behüte!
Für die Natur im Meer, am Strand,
es dankt die Insel Helgoland!

 

 

Meerweg für Helgoland